Bis weit in das 18. Jahrhundert wurde die Augenheilkunde vorwiegend von sogenannten fahrenden Oculisten, zünftigen Barbieren, Verkäufern von künstlichen Augen und wundertätigen Augenwassern ausgeübt. Umherziehende Starstecher waren dabei besonders berüchtigt: Denn bevor die Patienten unter möglichen Komplikationen anfingen zu leiden, waren sie längst über alle Berge weiter gereist. Das ist aus Patientensicht ein großer Vorteil der heutigen „sesshaften“ Augenheilkunde: „Der Operateur läuft nicht weg.“

Wussten Sie schon?
Der Vorteil der modernen Augenheilkunde: Der Operateur läuft nicht mehr weg.

 

Historisches Krankenzimmer Knappschaftslazarett

Im 19. Jahrhundert nahm die Augenheilkunde einen großen Aufschwung. Allerdings war es zu dieser Zeit noch üblich, dass Augenoperationen durch Chirurgen und nicht durch spezialisierte Augenärzte durchgeführt wurden.
Das Saarland war eine der ersten Regionen in Deutschland, in der sich die Augenheilkunde flächendeckend emanzipierte und professionalisierte. Mit der Gründung der ersten Augenklinik im Saarland 1927 in Saarbrücken wurden namhafte Persönlichkeiten in der Ophthalmologie berufen. So unterschiedlich die Charaktere auch waren, so zeichnet sie eine Gemeinsamkeit aus: Die frühzeitige Umsetzung technischer und operativer Fortschritte. Das erklärt die überregionale Bedeutung der Augenklinik: Heute kommen ein Drittel aller Patienten aus Regionen außerhalb des Saarlandes.

1927-1957 Prof. Dr. Oskar Wiedersheim (*1887 – 1959)
Bereits 1927 richtete die Knappschaft eine Augenklinik im Zentrum von Saarbrücken ein, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Wiedersheim einen hervorragenden Ruf erarbeitete. Zur damaligen Zeit war sie die einzige Augenklinik im Saarland und galt als Vorreiter der Augenheilkunde. 1935 wurde sie zur "Lehrstätte" ernannt und besetzte den Lehrstuhl für Augenheilkunde in der neu gegründeten Universität des Saarlandes. Wiedersheim war von 1950 an zunächst Lehrbeauftragter für Augenheilkunde an der Universität des Saarlandes. Seit 1955 bekleidete er eine Honorarprofessur am neu gegründeten Universitätsklinikum des Saarlandes. Redundanz, würde ich hier raus nehmen.

1957-1988 Prof. Dr. Karl-Heinz Heckenhahn (*)
Ab 1957 baute Prof. Dr. Heckenhahn den guten Ruf weiter aus. Aus dem ursprünglichen Provisorium etablierte sich 1988 der heutige Sitz der Augenklinik endgültig in Sulzbach, am Rande von Saarbrücken, im Herzen des Saarlandes. Sie genießt seit Jahrzehnten einen exzellenten Ruf, der weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus reicht. Im Mai 1989 verlieh der Bundespräsident Heckenhahn für seine außerordentlichen Verdienste in der Medizin das Verdienstkreuz am Band. Die Bundesregierung würdigt damit sein Engagement in der Region. Für den Ausbau der Klinik und die Etablierung zeitgemäßer Standards setzt Heckenhahn maßgebliche Akzente.

1988-2010 Prof. Dr. Ulrich Mester (1946*)
1988 übernahm Prof. Dr. Mester die Klinikleitung, und setzte die Erfolge und Bemühungen seiner Vorgänger fort. Mit seiner Person verbunden war die Einführung zahlreicher neuer Behandlungsmethoden und Operationstechniken. So führte er als einen neuen Schwerpunkt die Netzhaut/Glaskörperchirurgie (Vitrektomie), eine damals noch junge Technik, im Saarland ein und förderte mit seinem Können und seinem Engagement den Ruf einer exzellent arbeitenden Klinik. Nach verdienstvollen 25 Jahren als Chefarzt der Augenklinik trat er am 31.08.2010 in den Ruhestand.

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Unser hohes Maß an Qualität wurde uns als erster Klinik im Saarland offiziell zertifiziert. Das KTQ-Siegel steht für Patientenorientierung, geprüfte Qualität und Sicherheit.